Ashwagandha in den Wechseljahren: Nutzen, Leber, Schilddrüse

Ashwagandha in den Wechseljahren: Nutzen, Leber, Schilddrüse

Drei Menschen in Island, zwei in den USA, fünf Fälle insgesamt. Alle bekamen nach zwei bis zwölf Wochen Gelbsucht, Juckreiz, Übelkeit und eine bleierne Müdigkeit, und bei allen fanden Ärzte nach dem Ausschluss anderer Ursachen dieselbe Gemeinsamkeit: ein Nahrungsergänzungsmittel mit Ashwagandha. Der Hepatologe Einar Björnsson und sein Team veröffentlichten die Serie 2020 in der Fachzeitschrift Liver International. Bei vier der fünf normalisierten sich die Leberwerte binnen eins bis fünf Monaten, bei einem Patienten ging der Kontakt verloren. Auffällig war die Chemie: Im untersuchten Präparat steckte tatsächlich Ashwagandha und kein versteckter Giftstoff (PMID 31991029).

Das ist der Teil der Ashwagandha-Geschichte, der in Werbetexten fehlt. In den Wechseljahren, wo Schlaf, Stimmung und Energie gleichzeitig wackeln, begegnet dir die Wurzel überall: im Drogeriemarkt, auf Instagram, in Blogs mit Rabattfenster. Dieser Text sortiert, was bei Schlaf, Stress und Wechseljahresbeschwerden untersucht wurde und was Behörden zu den Risiken schreiben. Eine Kaufempfehlung findest du hier nicht, eine Dosierung auch nicht. Es geht um die Frage, was du wissen solltest, bevor du die Kapsel schluckst.

Was Ashwagandha eigentlich ist

Ashwagandha ist die Wurzel von Withania somnifera, im Deutschen Schlafbeere, Indischer Ginseng oder Winterkirsche genannt. In der ayurvedischen Medizin wird sie seit Langem verwendet. In Europa kam sie vor etwa 15 Jahren als Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt, und seit rund fünf Jahren wächst die Nachfrage in Deutschland deutlich, vor allem durch Influencerwerbung, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in ihrem Marktcheck vom 20. April 2026 schreibt.

Der rechtliche Punkt ist entscheidend. Nahrungsergänzungsmittel gelten als Lebensmittel. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält fest, dass vor dem Verkauf keine staatliche Zulassung stattfindet, bei der Produkte auf Sicherheit oder Verträglichkeit geprüft werden. Verantwortlich ist primär der Hersteller. Ein Arzneimittel mit Ashwagandha gibt es in Europa nicht: Der Pflanzenausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur hat die Annahme einer EU-Pflanzenmonografie abgelehnt, wie die Verbraucherzentrale dokumentiert. Was im Regal steht, ist also kein geprüftes Heilmittel, sondern ein Lebensmittel mit Wirkversprechen.

Was bei Schlaf und Stress untersucht wurde

Es gibt Studien, und sie sind nicht alle schlecht. Eine Metaanalyse von Cheah und Kollegen aus dem Jahr 2021 fasste fünf randomisierte Studien mit zusammen 400 Teilnehmenden zusammen. Ashwagandha-Extrakt zeigte einen kleinen bis mittleren Effekt auf den Schlaf (standardisierte Mittelwertdifferenz minus 0,59), stärker bei Menschen mit diagnostizierter Insomnie. Die Studien unterschieden sich allerdings spürbar voneinander (I² von 62 Prozent). Die Autoren schreiben selbst, dass Daten zu schweren Nebenwirkungen begrenzt seien und für eine Langzeitanwendung mehr Sicherheitsdaten nötig wären (PMID 34559859).

Eine zweite Metaanalyse von Fatima und Kollegen aus dem Jahr 2024 kam auf fünf Studien mit 254 Personen. Die Angstwerte sanken, mehrere Schlafparameter besserten sich. Bei den Angstwerten lag die Heterogenität bei 98 Prozent, was heißt: Die Einzelstudien widersprachen sich in der Größe des Effekts erheblich. Die Autoren fordern größere Studien (PMID 39083548).

Das BfR liest dieselbe Literatur strenger. In seiner Mitteilung 039/2024 vom 10. September 2024 steht wörtlich: „Allerdings sind die versprochenen positiven Wirkungen wissenschaftlich nicht belegt und die gesundheitlichen Risiken, die mit der Einnahme dieser Pflanzenzubereitungen verbunden sein können, bisher nicht gut untersucht.“ Mit den Metaanalysen ist das vereinbar, es ist nur eine andere Messlatte. Die Studien prüften meist, ob ein bestimmter Extrakt Fragebogenwerte verbessert. Das BfR bemängelt, dass in diesen Studien unerwünschte Wirkungen „nicht systematisch erfasst“ wurden und dass sich Pflanzenteile, Extraktionsverfahren und Dosierungen von Präparat zu Präparat stark unterscheiden. Welche Substanz überhaupt für die Effekte verantwortlich ist, lasse sich laut BfR nicht eindeutig benennen.

Wer wegen Schlafproblemen hier ist: Der Artikel Schlafstörungen in den Wechseljahren ordnet ein, woher sie kommen und was ohne Kapsel hilft. Ein anderes viel diskutiertes Schlafmittel behandelt Melatonin in den Wechseljahren.

Was bei Wechseljahresbeschwerden untersucht wurde

Hier wird es dünner, und der Befund ist etwas seltsam. Drei kleine Placebo-kontrollierte Studien aus Indien liegen vor.

Gopal und Kollegen gaben 100 Frauen in der Perimenopause acht Wochen lang einen Wurzelextrakt oder Placebo. Der Gesamtwert auf der Menopause Rating Scale sank in der Ashwagandha-Gruppe deutlich stärker (p kleiner als 0,0001). Zugleich stieg das Östradiol im Blut, FSH und LH fielen (PMID 34553463). Eine weitere Studie mit 60 Frauen zwischen 45 und 55 Jahren über 56 Tage berichtete ähnliche Befunde, dazu weniger Hitzewallungen und niedrigere Stresswerte (Vani et al., Front Reprod Health 2025, PMID 41561822). Die neueste Arbeit, im September 2026 in der Zeitschrift Menopause erschienen, untersuchte 66 Frauen nach der Menopause über zwölf Wochen. Der Schlafwert (Pittsburgh Sleep Quality Index) besserte sich um 5,2 Punkte gegenüber 0,8 unter Placebo, es gab keine schweren Nebenwirkungen (Obhrai et al., PMID 42742071).

Wie liest man das? Drei kleine Studien mit zusammen gut 200 Frauen, jeweils an einem Ort, über Wochen bis wenige Monate, sind ein Signal und kein Beweis. Und sie beantworten die Sicherheitsfrage nur im Rahmen von Wochen. Mein Eindruck: Der interessanteste Satz steht in den Hormonwerten. Ein Pflanzenextrakt, der innerhalb von acht Wochen Östradiol und FSH verschiebt, ist pharmakologisch aktiv. Genau davor warnt das BfR, wenn es schreibt, die Präparate könnten Sexualhormone, Cortisol- und Blutzuckerspiegel sowie die Schilddrüse beeinflussen. Was in der Werbung als „Hormonbalance“ auftaucht, nennt die Behörde einen möglichen Eingriff ins endokrine System. Die Verbraucherzentrale hat in ihrem Bericht Blogs von Herstellern dokumentiert, die Ashwagandha bei Wechseljahrsbeschwerden anpreisen, mit Kaufangebot im Pop-up. Solche Aussagen stuft sie als unzulässige Health Claims ein.

Wer mit Erschöpfung kämpft, findet im Artikel Erschöpfung in der Perimenopause die Ursachen, die vor jedem Supplement geklärt gehören.

Die Leber: was Fallberichte und LiverTox sagen

LiverTox, die Datenbank der US-amerikanischen National Institutes of Health zu Leberschäden durch Arzneien und Pflanzen, bewertet Ashwagandha mit der Wahrscheinlichkeitsstufe B: wahrscheinliche Ursache klinisch erkennbarer Leberschäden. Der Eintrag beschreibt, dass die Verletzung typischerweise zwei bis zwölf Wochen nach Beginn auftritt, meist mit cholestatischem oder gemischtem Muster, mit Gelbsucht und Juckreiz. Die Gelbsucht kann lange anhalten, heilt aber meist vollständig ab. Seltene Fälle verliefen tödlich oder erforderten eine Lebertransplantation, besonders bei vorbestehender Lebererkrankung und Zirrhose. LiverTox rät, Ashwagandha bei Zirrhose und fortgeschrittener chronischer Lebererkrankung zu meiden. Zugleich betont der Eintrag, dass in klinischen Studien keine Enzymerhöhungen unter der Therapie berichtet wurden. Das Problem tauchte erst mit dem freien Verkauf auf: Der erste Fall wurde 2017 beschrieben, seither werden es mehr.

Die Niederlande liefern eine Zahl aus der Praxis. Das Pharmakovigilanzzentrum Lareb meldete laut arznei-telegramm 2025 zwölf Patienten mit Leberschaden im Zusammenhang mit Ashwagandha-Präparaten. In sieben Fällen enthielt das verdächtigte Produkt nur Ashwagandha. Die Beschwerden, so referiert es die Verbraucherzentrale: Müdigkeit, Schwäche, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Juckreiz, dunkler Urin, Gelbsucht, eine Woche bis Monate nach Einnahmebeginn. Ein Fall mit akutem Leberversagen und Transplantation ist in der Literatur beschrieben, darunter in einer Übersicht aus dem Jahr 2023 (Bokan et al., PMID 37631044).

Die Fallzahl ist klein, verglichen mit der Zahl der Menschen, die Ashwagandha nehmen. Das BfR schreibt, eine abschließende Risikobewertung lasse die Datenlage derzeit nicht zu. Aber es leitet daraus keine Entwarnung ab, sondern das Gegenteil: Bei Fallberichten über Leberschäden, bis hin zu Leberversagen, sei besondere Vorsicht angezeigt. Wer eine bestehende oder frühere Lebererkrankung hat, soll nach BfR-Empfehlung gar keine Ashwagandha-Präparate nehmen. Wer sich unsicher ist, ob die eigenen Leberwerte in Ordnung sind: Dieses Wissen steht in einer Blutuntersuchung, nicht in einer Packungsbeilage. Warnzeichen, die man ernst nehmen sollte, sind die oben genannten: Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunkler Urin, Juckreiz ohne Hautbefund.

Die Schilddrüse: ein altes Warnsignal

Die Schilddrüse stand schon bei der ersten BfR-Bewertung 2012 im Mittelpunkt. Die Bedenken ergaben sich laut der Mitteilung von 2024 „im Wesentlichen aus Hinweisen auf eine Beeinflussung der Schilddrüsenfunktion“. Seitdem haben Behörden in Dänemark, den Niederlanden, Frankreich und Australien die Studienlage neu zusammengetragen und kamen zu dem Ergebnis, dass Ashwagandha Schilddrüsen-, Nebennieren- und Leberfunktion sowie Blutzucker und Sexualhormone beeinflussen kann.

Dass es diesen Einfluss gibt, zeigt auch eine kleine Studie von Sharma und Kollegen aus dem Jahr 2018. Bei 50 Menschen mit leicht erhöhtem TSH verschob ein Wurzelextrakt über acht Wochen TSH, T3 und T4 im Vergleich zu Placebo, und die Autoren werteten das als Normalisierung (PMID 28829155). Für wen das gut ist, hängt vom Ausgangspunkt ab. Wer eine Überfunktion hat, eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse oder bereits Schilddrüsenhormone einnimmt, hat durch ein zusätzliches Präparat, das Hormonwerte verschiebt, zwei Stellschrauben statt einer. Das ist meine Einordnung, aber sie deckt sich mit der Praxis der französischen Behörde ANSES: Sie riet im April 2024 unter anderem Personen mit Schilddrüsen-, Leber- oder Herzerkrankungen sowie Schwangeren, Stillenden und Minderjährigen von der Einnahme ab.

Das Thema ist für die Wechseljahre doppelt heikel, weil Schilddrüsenstörungen genau die Beschwerden machen, für die manche Frauen zur Schlafbeere greifen: Müdigkeit, Schlafprobleme, Herzklopfen, Stimmungsschwankungen. Wie du das voneinander trennst, steht in Schilddrüse oder Wechseljahre. Die Reihenfolge sollte sein: erst TSH messen lassen, dann überlegen.

Schwangerschaft: auch in der Perimenopause ein Thema

Wer in der Perimenopause noch Zyklen hat, kann schwanger werden. Das BfR rät Schwangeren und Stillenden von Ashwagandha ab, weil Sicherheitsdaten fehlen. Historisch wurde der Pflanze eine Verwendung als Abtreibungsmittel nachgesagt, was schon 2012 zu den Bedenken des BfR beitrug. Die WHO-Monografie von 2009 nennt Schwangerschaft und Stillzeit als Gegenanzeige, wie die Verbraucherzentrale zitiert. Das ist kein Argument gegen Ashwagandha für Frauen jenseits der Menopause, aber ein Argument, das Etikett zu lesen, wenn die Periode noch unregelmäßig kommt.

Wechselwirkungen: wenn schon Medikamente im Spiel sind

Gerade Frauen um die 50 nehmen oft schon etwas ein. Das BfR nennt Hinweise auf Wechselwirkungen mit Antidiabetika, Blutdrucksenkern und Immunsuppressiva und rät bei der Einnahme bestimmter Arzneimittel zur ärztlichen Rücksprache. Die WHO-Monografie von 2009 führt zudem an, die Rohdroge könne die Wirkung von Barbituraten verstärken und die von Diazepam und Clonazepam abschwächen. Polen schreibt für Ashwagandha-Produkte deshalb einen Warnhinweis vor: nicht einnehmen bei Beruhigungsmitteln, Schlafmitteln oder Antiepileptika. Und 2013 beschrieb das BfR, dass Withaferin A, ein Inhaltsstoff, in bestimmten Labortests falsche Digoxinwerte vortäuschen kann, relevant für Menschen mit Herzinsuffizienz.

Gerade bei Schlafmitteln liegt der Fehler nahe: Wer wegen schlechter Nächte schon etwas nimmt und „etwas Pflanzliches“ dazulegt, hat die Wechselwirkung nicht auf dem Schirm, weil Pflanzliches harmlos klingt.

Dänemark, Frankreich, Niederlande: wie unterschiedlich Behörden reagieren

Dänemark war im April 2023 der erste EU-Staat, der Ashwagandha in Nahrungsergänzungsmitteln verbot. Grundlage war ein Bericht der Technischen Universität Dänemark von 2020, der Bedenken wegen hormoneller Störungen, unter anderem der Schilddrüse, und möglicher Folgen für die Fortpflanzung äußerte. Im Schnellwarnsystem RASFF gab es 2024 laut Verbraucherzentrale mehr als 20 dänische Meldungen zu Produkten mit dem „unsicheren Inhaltsstoff Withania somnifera“.

Das Verbot ist umstritten. Eine Gruppe um den indischen Pharmakologen Bhushan Patwardhan kritisierte 2024 im Journal of Ayurveda and Integrative Medicine, der dänische Bericht sei nicht begutachtet worden, ziehe auch Studien zu Blättern und Früchten heran, obwohl es um die Wurzel gehe, und stütze sich teils auf Fachzeitschriften zweifelhafter Qualität (PMID 38969606). Auch der Ayurveda Dachverband Deutschland reagierte auf die BfR-Mitteilung mit einer eigenen Stellungnahme. Ob man die Kritik teilt oder nicht: Sie ändert nichts am Befund beider Seiten, dass gesicherte Grenzwerte fehlen. Das BfR konnte nach eigener Aussage auf Basis der vorliegenden Daten keinen Richtwert für eine gesundheitlich unbedenkliche Aufnahmemenge ableiten.

Die Niederlande schlugen im März 2024 auf Grundlage einer RIVM-Bewertung vor, Ashwagandha aus Lebensmitteln zu verbannen, und im Februar 2025 lief dazu eine öffentliche Konsultation. In Frankreich gab es die erwähnte ANSES-Warnung. Polen wählte den Mittelweg mit Höchstmengen und Pflichthinweisen. In Deutschland gibt es weder Verbot noch Höchstmenge. Wie das aussieht, zeigt der Marktcheck der Verbraucherzentrale: Nur knapp die Hälfte der untersuchten Produkte trug überhaupt einen Warnhinweis für irgendeine Personengruppe, und bei den Produkten, die Mengen angaben, lagen zehn von zwölf bei den Withanoliden über den polnischen Höchstmengen.

Was du daraus mitnehmen kannst

Das BfR sagt, wer Kind, schwanger, stillend ist oder eine bestehende oder frühere Lebererkrankung hat, soll keine Ashwagandha-Präparate nehmen. Allen anderen rät es „aufgrund mangelnder Daten und Kenntnislücken“ zur Zurückhaltung. Das ist der Rahmen, innerhalb dessen jede Entscheidung fällt.

Praktisch heißt das:

  • Wenn du Schilddrüsenerkrankungen, Leberprobleme, Diabetes, Bluthochdruck, Herzschwäche hast oder Schlaf-, Beruhigungs- oder Immunmittel nimmst, besprich es vor dem ersten Kauf in der Praxis oder der Apotheke.
  • Wenn du dich trotzdem dafür entscheidest, sag deiner Ärztin davon. Ein Supplement, von dem niemand weiß, kann in keiner Laborinterpretation berücksichtigt werden.
  • Bei Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunklem Urin, starkem Juckreiz oder ungewöhnlicher Übelkeit nach Beginn: absetzen und ärztlich abklären lassen. Das ist das Muster der Fallberichte.
  • Zu Schlaf ohne Ashwagandha lies Schlafstörungen in den Wechseljahren, zu einem anderen Nahrungsergänzungsmittel Magnesium in den Wechseljahren.

Die Studien zu Schlaf und Wechseljahren sind keine Märchen, und Ashwagandha ist vermutlich nicht wirkungslos. Das ist das Unbequeme daran: Was wirkt, kann auch Nebenwirkungen und Wechselwirkungen haben, und bei einem Lebensmittel mit Heilversprechen hat vorher niemand für dich nachgemessen.

Quellen

  • Bundesinstitut für Risikobewertung: Ashwagandha: Schlafbeeren-Präparate mit möglichen Gesundheitsrisiken. Mitteilung Nr. 039/2024 vom 10. September 2024. bfr.bund.de
  • Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: Ashwagandha in Nahrungsergänzungsmitteln. Marktcheck-Bericht, 20. April 2026. verbraucherzentrale.de
  • LiverTox: Ashwagandha. National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases, NCBI Bookshelf NBK548536
  • Björnsson HK et al.: Ashwagandha-induced liver injury: A case series from Iceland and the US Drug-Induced Liver Injury Network. Liver Int 2020. PMID 31991029
  • Bokan T et al.: Herb-Induced Liver Injury by Ayurvedic Ashwagandha as Assessed for Causality by the Updated RUCAM: An Emerging Cause. Pharmaceuticals 2023. PMID 37631044
  • Cheah KL et al.: Effect of Ashwagandha (Withania somnifera) extract on sleep: A systematic review and meta-analysis. PLoS One 2021. PMID 34559859
  • Fatima M et al.: Safety and efficacy of Withania somnifera for anxiety and insomnia: Systematic review and meta-analysis. Hum Psychopharmacol 2024. PMID 39083548
  • Gopal S et al.: Effect of an ashwagandha (Withania Somnifera) root extract on climacteric symptoms in women during perimenopause. J Obstet Gynaecol Res 2021. PMID 34553463
  • Vani et al.: Ashwagandha root extract for managing menopausal symptoms in women. Front Reprod Health 2025. PMID 41561822
  • Obhrai et al.: Effects of Withania somnifera root extract on sleep quality, body composition, and menopausal symptoms in postmenopausal women. Menopause 2026. PMID 42742071
  • Sharma AK et al.: Efficacy and Safety of Ashwagandha Root Extract in Subclinical Hypothyroid Patients. J Altern Complement Med 2018. PMID 28829155
  • Patwardhan B et al.: Danish ban on Ashwagandha: Truth, evidence, ethics, and regulations. J Ayurveda Integr Med 2024. PMID 38969606
  • Stellungnahme des Ayurveda Dachverbands Deutschland e.V. zu Ashwagandha, 26. September 2024. ayurveda-dachverband.de

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