Im Jahr 1875 hatte der Augenarzt Charles Michel in St. Louis ein Problem, das mit Bärten gar nichts zu tun hatte. Seine Patienten litten an Trichiasis, an Wimpern, die nach innen wachsen und bei jedem Lidschlag über die Hornhaut kratzen. Auszupfen half nur für ein paar Wochen. Michel schob deshalb eine feine, mit einer Batterie verbundene Nadel in jede einzelne Wimpernwurzel und ließ Gleichstrom fließen. Im Haarbalg bildete sich Natronlauge, und die Wurzel war hinüber. Er veröffentlichte das 1875 als erste Beschreibung einer dauerhaften Haarentfernung.
Es dauerte nicht lange, bis andere Ärzte die Nadel woanders ansetzten als am Augenlid. Die Elektroepilation, wie sie heute heißt, ist bis jetzt die einzige Methode, die die US-Arzneimittelbehörde FDA als dauerhafte Haarentfernung gelten lässt (Fernandez und Kollegen, Journal of Cosmetic Dermatology, 2013). Und sie ist, gut 150 Jahre nach Michel, ausgerechnet für eine Gruppe besonders interessant, an die er nie gedacht hat: Frauen nach der Menopause, denen am Kinn graue Haare sprießen, gegen die der moderne Laser nichts ausrichtet.
Dazu weiter unten mehr. Vorher die Frage, die sich die meisten zuerst stellen: Ist das normal?
Ja, und zwar ziemlich
Die gründlichste Erhebung dazu stammt aus London. Die Dermatologinnen Iaisha Ali und Fenella Wojnarowska befragten Frauen ab 45 nach der Menopause, wie sich ihr Haar seitdem verändert hatte. Frauen mit Schilddrüsenerkrankungen, entfernten Eierstöcken oder vorzeitiger Menopause waren ausgeschlossen, es ging also um ganz gewöhnliche Verläufe. Ergebnis: 39 Prozent berichteten über mehr Haare im Gesicht. Die häufigste Stelle war das Kinn, dort bemerkten 32 Prozent neuen Wuchs (British Journal of Dermatology, 2011).
Fast jede dritte Frau also. Das deckt sich mit dem, was der britische Gesundheitsdienst NHS nüchtern festhält: Die meisten Frauen bekommen mit dem Alter mehr dieser Haare, besonders nach der Menopause. Trotzdem redet kaum jemand darüber. Die Pinzette liegt im Badezimmerschrank, und man hat den Eindruck, man sei die Einzige, die morgens im Vergrößerungsspiegel nach einem einzelnen dicken Haar fahndet, das über Nacht zwei Zentimeter lang geworden zu sein scheint.
Medizinisch ist das kein Grund zur Sorge. Seelisch kann es einer sein. Eine Fachgruppe um den Endokrinologen Ricardo Azziz schreibt in ihrer Übersicht von 2025 ausdrücklich, Ärzte sollten die Belastung durch unerwünschten Haarwuchs nicht unterschätzen, und zwar unabhängig davon, wie viel man davon tatsächlich sieht (Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 2025). Ich finde diesen Satz bemerkenswert, weil er etwas zugibt, das in Sprechstunden oft untergeht: Ob ein Kinnhaar „schlimm" ist, entscheidet nicht der Arzt mit dem Maßband.
Warum das Testosteron gar nicht steigen muss
Die naheliegende Vermutung lautet: Da sind plötzlich zu viele männliche Hormone. Das stimmt so nicht. Meistens bleibt das Testosteron, wo es war, und das Östrogen verschwindet drumherum.
In den Wechseljahren fällt vor allem das Östrogen, weil die Eierstöcke immer weniger Follikel haben. Das Testosteron dagegen sinkt nur langsam, und zwar mit dem Alter, nicht mit der Menopause. Die Eierstöcke stellen es weiter her, angetrieben vom steigenden LH, einem Steuerhormon der Hirnanhangsdrüse. Die schwedische Gynäkologin Angelica Lindén Hirschberg beschreibt das als physiologische Verschiebung von einer Östrogen-Dominanz zu einem relativen Übergewicht der Androgene (Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 2023).
Wie groß diese Verschiebung ist, hat die amerikanische SWAN-Studie gemessen, die über 1.800 Frauen durch die Wechseljahre begleitete. Das Gesamttestosteron blieb unverändert, das Verhältnis von Testosteron zu Östradiol stieg aber Jahr für Jahr um gut zehn Prozent (Torréns und Kollegen, Menopause, 2009).
Nur ein winziger Teil des Testosterons im Blut ist überhaupt frei und wirksam, laut Hirschberg 0,5 bis 3 Prozent. Der große Rest hängt an einem Transporteiweiß aus der Leber namens SHBG und ist damit stillgelegt. Wie viel SHBG die Leber bildet, hängt unter anderem vom Östrogen und vom Insulin ab. Weniger Östrogen und mehr Bauchfett mit höherem Insulinspiegel bedeuten weniger SHBG, also mehr freies Testosteron, ohne dass der Laborwert für das Gesamttestosteron sich rührt.
Ob ein Haarfollikel darauf anspringt, entscheidet er dann weitgehend selbst. Die Follikel an Kinn und Oberlippe sind besonders androgenempfindlich. Sie besitzen Rezeptoren und Enzyme, die Testosteron vor Ort in das noch stärker wirksame Dihydrotestosteron umbauen (Azziz 2025). Ein feines, helles Flaumhaar kann sich so in ein dickes, dunkles Terminalhaar verwandeln. Das erklärt auch, warum es oft genau dieselben drei, vier Stellen sind, an denen es immer wieder wächst.
Eine kleine Ironie am Rande: Derselbe Hormonwechsel, der am Kinn Haare wachsen lässt, dünnt sie bei manchen Frauen auf dem Kopf aus. In der Londoner Befragung gingen mehr Gesichtshaare häufiger mit Haarausfall im vorderen Kopfbereich einher (Ali und Wojnarowska, 2011). Das ist ein eigenes Thema, mehr dazu im Vergleich der Mittel gegen Haarausfall.
Damenbart oder Hirsutismus?
Medizinisch gibt es einen Fachbegriff für vermehrte Behaarung nach männlichem Muster: Hirsutismus. Gemessen wird er mit einem Punkteschema, das die britischen Ärzte David Ferriman und John Gallwey 1961 entwickelt haben. Neun Körperstellen, von Oberlippe und Kinn bis Oberschenkel und Rücken, bekommen je null bis vier Punkte. Ab einer Summe von etwa vier bis sechs Punkten, je nach Herkunft der Frau, spricht man von Hirsutismus (Hirschberg 2023, Azziz 2025).
Ein paar Haare am Kinn bringen es also meist nicht über diese Schwelle. Das ist ein beruhigender Befund, ändert aber nichts daran, dass man sie loswerden möchte. Und es gibt eine wichtige Ausnahme, bei der die Haare mehr sind als ein kosmetisches Ärgernis.
Wann die Haare ein Warnsignal sind
Die meisten Frauen mit neuen Kinnhaaren haben nichts weiter als die normale Hormonverschiebung. Selten steckt aber eine Erkrankung dahinter, die man nicht übersehen sollte. Der Unterschied liegt vor allem im Tempo und in den Begleiterscheinungen.
Hirschberg und die griechische Arbeitsgruppe um Gregory Kaltsas (European Journal of Endocrinology, 2015) nennen als wichtigste Hinweise:
- Die Haare wachsen schnell, innerhalb weniger Monate, dicht und dunkel, auch an Brust, Bauch oder Rücken.
- Die Stimme wird tiefer.
- Die Muskeln nehmen zu, ohne dass du mehr trainierst.
- Am Kopf bilden sich Geheimratsecken wie bei Männern.
- Die Klitoris vergrößert sich.
Ärzte nennen diese Kombination Virilisierung, also Vermännlichung. Der NHS rät in diesem Fall ausdrücklich zu einem zeitnahen Termin. Hinter einer raschen Virilisierung nach der Menopause kann ein hormonbildender Tumor am Eierstock oder an der Nebenniere stecken, der auch bösartig sein kann. Hirschberg nennt als Anhaltspunkt einen Testosteronwert über 5 Nanomol pro Liter, der eine sofortige weitere Abklärung erfordert.
Häufiger als ein Tumor ist eine Veränderung namens ovarielle Hyperthekose, bei der das Bindegewebe der Eierstöcke selbst zu viel Testosteron bildet. Unter Frauen nach der Menopause, die wegen Androgenzeichen untersucht wurden, lag ihr Anteil bei 9,3 Prozent (zitiert bei Hirschberg 2023). Sie entwickelt sich typischerweise langsam, ein Tumor eher schnell.
Und dann gibt es die Frauen, die schon in jüngeren Jahren ein polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) hatten. Das PCOS verschwindet mit der Menopause nicht einfach. Eine schwedische Langzeitstudie fand bei Frauen mit PCOS im Durchschnittsalter von 81 Jahren noch zu 33 Prozent Hirsutismus, bei Vergleichsfrauen zu 4 Prozent (zitiert bei Hirschberg 2023). PCOS ist laut Hirschberg wahrscheinlich die häufigste Ursache eines echten Androgenüberschusses nach der Menopause.
Zuletzt die Medikamente. Azziz und Kollegen zählen arzneimittelbedingten Haarwuchs ausdrücklich zu den Ursachen. In den Wechseljahren betrifft das vor allem zwei Gruppen: Präparate mit Testosteron oder anderen Androgenen, die manche Frauen etwa wegen nachlassender Lust bekommen, und Minoxidil, das bei Haarausfall eingesetzt wird und im Gesicht feine Härchen sprießen lassen kann. Wie oft das bei Minoxidil vorkommt, steht im Artikel Minoxidil für Frauen ab 50.
Mein Rat: Wenn nur das Kinn betroffen ist und das Ganze sich über Jahre langsam entwickelt hat, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit die normale Verschiebung. Wenn es schnell geht, wenn mehrere Körperstellen dazukommen oder wenn eines der Zeichen aus der Liste oben auftaucht, gehört das in die Hausarzt- oder Frauenarztpraxis, mit Blutabnahme. Ebenso, wenn die Haare kurz nach Beginn eines neuen Medikaments aufgefallen sind.
Was wirklich hilft
Gegen ein paar Kinnhaare braucht es keine Hormone. Dafür muss man fast alles, was wirkt, wiederholen, oft über Jahre.
Zupfen, Rasieren, Wachs
Der NHS führt als Hausmittel Rasieren, Wachsen, Zupfen, Enthaarungscremes und Bleichen auf. Für eine Handvoll Haare ist die Pinzette unschlagbar billig. Ich würde sie bei gutem Tageslicht benutzen, nicht nur vor dem Vergrößerungsspiegel, weil man dort Haare entdeckt, die im normalen Leben niemand je sieht.
Viele Frauen scheuen das Rasieren, weil sie fürchten, die Haare kämen dann dicker und schneller zurück. Diese Sorge ist fast hundert Jahre alt und seit fast hundert Jahren widerlegt. Die amerikanische Anatomin Mildred Trotter ließ für ihre Studie „Hair Growth and Shaving" vier Männer über Monate unter genauer Anleitung rasieren und maß danach das nachwachsende Haar. Weder Dicke noch Wachstumsgeschwindigkeit veränderten sich (Anatomical Record, 1928). Das rasierte Haar fühlt sich nur kratziger an, weil die Klinge es quer abschneidet und die stumpfe Kante zurückbleibt, statt der natürlich zulaufenden Spitze.
Die Creme, die das Wachstum bremst
Es gibt genau ein Medikament, das in der EU eigens gegen Gesichtshaare bei Frauen zugelassen ist: eine Creme mit dem Wirkstoff Eflornithin, Handelsname Vaniqa, verschreibungspflichtig, zugelassen seit 2001 (Europäische Arzneimittel-Agentur). Sie entfernt keine Haare, sondern hemmt ein Enzym im Haarfollikel und lässt die Haare langsamer nachwachsen. Man trägt sie zweimal täglich auf und entfernt die Haare weiter wie gewohnt, nur seltener.
Die Zahlen sind ehrlich gesagt bescheiden. In den Zulassungsstudien mit knapp 600 Frauen galt nach 24 Wochen bei 32 Prozent die Behandlung als erfolgreich, unter der wirkstofffreien Creme bei 8 Prozent. Etwa acht Wochen nach dem Absetzen war das alte Wachstum zurück (Balfour und McClellan, American Journal of Clinical Dermatology, 2001). Das ist kein Wundermittel. Für Frauen, die jeden zweiten Tag zupfen, kann es den Unterschied zwischen täglich und zweimal die Woche machen. Kombiniert mit Laser wirkt es laut mehreren kleinen Studien etwas besser als der Laser allein.
Laser: gut für dunkle Haare, nutzlos für graue
Der Laser ist heute die bekannteste Methode, und er funktioniert gut, aber nur unter einer Bedingung. Er zielt auf das Pigment Melanin im Haar. Das Licht wird dort in Wärme umgesetzt und schädigt den Follikel. Ohne Pigment hat das Licht nichts, woran es angreifen kann. Graue, weiße und sehr hellblonde Haare bleiben deshalb weitgehend unbeeindruckt. Die Fachliteratur bezeichnet weiße und hellblonde Haare seit Jahren als ungelöstes Problem der Laserepilation (Sadick, Facial Plastic Surgery Clinics, 2004; Fernandez 2013).
Für Frauen in den Wechseljahren ist das ärgerlich, denn die Kinnhaare werden mit den Jahren eher grauer als weniger. Wer früh mit dem Laser anfängt, solange die Kinnhaare noch dunkel sind, hat gute Chancen. Wer wartet, bis sie grau werden, zahlt möglicherweise für eine Behandlung, die kaum wirkt. Ein seriöses Studio oder eine Hautarztpraxis wird das vorher sagen. Wenn nicht, würde ich nachfragen.
In Deutschland regelt seit Ende 2020 die Verordnung zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NiSV), wer mit Laser und Blitzlampe (IPL) Haare entfernen darf. Seit dem 31. Dezember 2022 braucht dafür auch im Kosmetikstudio jede anwendende Person einen Fachkundenachweis. Danach darf man ruhig fragen. Der NHS bezahlt Laser und Elektroepilation übrigens nicht, man sollte also auch hierzulande mit einer Rechnung aus eigener Tasche rechnen und vorher bei der Kasse nachfragen.
Elektroepilation: die alte Nadel
Und damit zurück zu Charles Michel. Seine Methode hat sich weiterentwickelt, das Prinzip ist geblieben: Eine feine Sonde wird in jeden einzelnen Haarkanal geführt, Strom zerstört die Wurzel. Weil das nicht über Pigment läuft, funktioniert es bei grauen und weißen Haaren genauso wie bei dunklen. Und es ist die einzige Methode, die als dauerhaft gilt (Fernandez 2013).
Der Nachteil ist offensichtlich: Es geht Haar für Haar, es zwickt, und für ein dicht behaartes Areal braucht es viele Sitzungen. Für die typische Lage in den Wechseljahren, also eine überschaubare Zahl dicker, oft schon grauer Haare am Kinn, halte ich sie trotzdem für die vernünftigste Wahl, wenn man das Zupfen dauerhaft loswerden will.
Hormone und Antiandrogene
Eine Hormontherapie mit Östrogen wird oft als Lösung vermutet, weil sie das Gleichgewicht ja wieder zurückverschiebt. Eine Gruppe von Hautärzten und Gynäkologen um Christos Zouboulis kam 2022 im Fachblatt Climacteric zu einem klaren Schluss: Allein wegen Haut- und Haarbeschwerden ist eine Hormonersatztherapie nicht angezeigt, weil Nutzen und Risiko dafür nicht im Verhältnis stehen. Wer sie ohnehin wegen Hitzewallungen oder Schlafstörungen nimmt, kann mit der Ärztin besprechen, ob die Haare ein zusätzliches Argument sind. Was bei einer Hormontherapie zu bedenken ist, steht im Überblick zur Hormonersatztherapie.
Bei echtem Hirsutismus, etwa durch PCOS, kommen Medikamente infrage, die die Wirkung der Androgene blockieren, etwa Spironolacton oder Cyproteronacetat (Hirschberg 2023). Bei Cyproteronacetat hat die Europäische Arzneimittel-Agentur 2020 die Anwendung eingeschränkt, nachdem eine französische Studie mit über 250.000 Mädchen und Frauen ein mit der Dosis steigendes Risiko für Meningeome gezeigt hatte, gutartige Hirnhauttumoren (Weill und Kollegen, BMJ, 2021). Seitdem sollen Präparate mit 10 Milligramm oder mehr pro Tag bei Hirsutismus nur noch eingesetzt werden, wenn andere Behandlungen, auch niedrigere Dosen, versagt haben. Für ein paar Kinnhaare ist das schlicht der falsche Werkzeugkasten.
Der Bauch hat ein Wort mitzureden
Weil Insulin das SHBG senkt und damit mehr Testosteron frei werden lässt, hängen Gewicht und Haarwuchs zusammen. Der NHS nennt Abnehmen bei Übergewicht ausdrücklich als Maßnahme. Die SWAN-Auswertung von Torréns zeigte außerdem, dass ein steigendes Verhältnis von Testosteron zu Östradiol in den Wechseljahren mit einem höheren Risiko für das metabolische Syndrom einhergeht, also die Kombination aus Bauchfett, Bluthochdruck, erhöhten Blutfetten und Blutzucker. Das heißt nicht, dass ein Kinnhaar ein Diabetes-Warnzeichen ist. Wer aber ohnehin mit dem Bauchfett in den Wechseljahren kämpft, hat einen Grund mehr, dort anzusetzen. Eine Wirkung auf die Haare sollte man allerdings nicht in Wochen erwarten.
Was ich davon halte
Die Haare am Kinn sind eines der häufigsten Zeichen der Wechseljahre und eines der am wenigsten besprochenen. Ich glaube, das liegt weniger an der Medizin als am Bild, das wir von Frauen über 50 haben. Hitzewallungen gelten als Thema, über das man inzwischen sprechen darf. Ein Bart nicht.
Dabei ist die Lage ziemlich klar. In den allermeisten Fällen steckt eine normale Verschiebung dahinter, bei der das Östrogen schneller fällt als das Testosteron. Es lohnt sich, auf das Tempo zu achten, weil schnelles, ausgedehntes Wachstum mit tieferer Stimme ein Fall für die Abklärung ist. Und bei der Behandlung lohnt es sich, die Farbe der Haare mitzudenken: Dunkle Haare lassen sich gut lasern, graue nur mit der Nadel dauerhaft entfernen. Und für alles andere bleibt die Pinzette. Sie kostet nichts, und es hilft vielleicht zu wissen, dass ungefähr jede dritte Frau in deinem Alter morgens dasselbe tut.
Quellen: Michel CE: "Trichiasis and distichiasis; with an improved method for radical treatment", St. Louis Clinical Record, 1875 · Fernandez AA et al.: "From flint razors to lasers: a timeline of hair removal methods", J Cosmet Dermatol, 2013 (PMID 23725310) · Ali I, Wojnarowska F: "Physiological changes in scalp, facial and body hair after the menopause: a cross-sectional population-based study of subjective changes", Br J Dermatol, 2011 (PMID 21128905) · NHS: Hirsutism, nhs.uk · Azziz R et al.: "Approach to the Patient: Hirsutism", J Clin Endocrinol Metab, 2025 (PMID 40200552) · Hirschberg AL: "Approach to Investigation of Hyperandrogenism in a Postmenopausal Woman", J Clin Endocrinol Metab, 2023 (PMID 36409990) · Torréns JI et al.: "Relative androgen excess during the menopausal transition predicts incident metabolic syndrome in midlife women: SWAN", Menopause, 2009 (PMID 18971793) · Markopoulos MC, Kaltsas G et al.: "Hyperandrogenism after menopause", Eur J Endocrinol, 2015 (PMID 25225480) · Ferriman D, Gallwey JD: "Clinical assessment of body hair growth in women", J Clin Endocrinol Metab, 1961 · Trotter M: "Hair growth and shaving", Anatomical Record, 1928 · Europäische Arzneimittel-Agentur: Vaniqa (Eflornithin), EPAR · Balfour JA, McClellan K: "Topical eflornithine", Am J Clin Dermatol, 2001 (PMID 11705097) · Sadick NS: "Laser hair removal", Facial Plast Surg Clin North Am, 2004 (PMID 15135129) · Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSV) · Zouboulis CC et al.: "Skin, hair and beyond: the impact of menopause", Climacteric, 2022 (PMID 35377827) · Weill A et al.: "Use of high dose cyproterone acetate and risk of intracranial meningioma in women", BMJ, 2021 (PMID 33536184) · Europäische Arzneimittel-Agentur: Cyproterone-containing medicinal products, Referral, 2020 · BfArM: Rote-Hand-Brief zu Cyproteronacetat, 16.04.2020 Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Er fasst den veröffentlichten Forschungsstand zusammen; die Einordnung des Einzelfalls gehört in fachkundige Hände.
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