Im Norden Finnlands läuft seit 1966 eines der geduldigsten Forschungsprojekte Europas. Alle Kinder, die in diesem Jahr in den Provinzen Oulu und Lappland zur Welt kamen, werden seither immer wieder untersucht. Als die Frauen dieses Jahrgangs 46 Jahre alt waren, hat ein Team der Universität Oulu ihnen nicht nur Blut abgenommen, sondern auch in den Mund geschaut. Genauer: auf die Kiefergelenke gedrückt und hingehört, ob es beim Öffnen knirscht.
727 Frauen wurden untersucht. 71 davon waren bereits im Klimakterium, das heißt, sie hatten seit mehr als vier Monaten keine Blutung mehr und einen deutlich erhöhten Wert des Hormons FSH. Bei diesen Frauen taten die Kiefergelenke auf Druck mehr als doppelt so oft weh wie bei den gleichaltrigen Frauen, deren Zyklus noch lief. Das Reibegeräusch im Gelenk, Fachleute sagen Krepitation, war fast dreimal so häufig, und auch die Diagnose einer beginnenden Gelenkabnutzung stellte das Team öfter (Mursu et al., Acta Odontologica Scandinavica, 2023).
Ein Detail dieser Studie finde ich fast wichtiger als die Hauptzahl: Gefragt nach Kieferschmerzen im Alltag, gaben beide Gruppen ungefähr gleich viel an. Die Unterschiede zeigten sich erst bei der Untersuchung. Das Gelenk verändert sich also womöglich, bevor es sich meldet.
Wenn dein Kiefer mit Ende vierzig anfängt zu knacken, morgens verspannt ist oder beim Kauen eines Brötchens protestiert, bist du damit nicht allein, und du bildest es dir nicht ein. Was die Forschung über den Zusammenhang weiß, wo sie sich widerspricht und was nachweislich hilft, steht hier.
Was CMD überhaupt ist
CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion, im Englischen TMD für temporomandibular disorders. Gemeint ist keine einzelne Krankheit, sondern ein Sammelbegriff für Beschwerden der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke. Das MSD Manual nennt als typische Klagen Kopfschmerzen, druckempfindliche Kaumuskeln und Gelenke, die knacken, springen oder blockieren. Dazu kommen oft ein steifer Nacken, Ohrenschmerzen und schlechter Schlaf.
Das Kiefergelenk ist ein eigenartiges Konstrukt. Zwischen dem Gelenkkopf des Unterkiefers und der Schädelbasis liegt eine kleine Knorpelscheibe, der Diskus. Er gleitet bei jeder Mundöffnung mit nach vorn. Rutscht er aus seiner Position und springt beim Öffnen zurück, entsteht das bekannte Knacken. Laut MSD Manual betrifft diese Verlagerung mit Zurückspringen etwa ein Drittel aller Erwachsenen, meist ohne jeden Schmerz. Ein knackender Kiefer allein ist also noch keine Erkrankung.
Häufig ist CMD trotzdem. Eine Metaanalyse aus Lublin hat 74 Studien mit zusammen gut 172.000 Menschen ausgewertet und kam auf einen Anteil von 34 Prozent mit Anzeichen einer CMD, in Europa auf 29 Prozent. Die Altersgruppe von 18 bis 60 Jahren war am stärksten betroffen, und in jeder Weltregion lag der Frauenanteil höher als der Männeranteil (Zieliński et al., Journal of Clinical Medicine, 2024). Diese Zahlen hängen stark davon ab, wie streng untersucht wird. Eine neuere Übersicht beziffert chronische Schmerzen im Gesichts- und Kieferbereich in der Allgemeinbevölkerung auf 10 bis 15 Prozent (Bijelic et al., Journal of Oral Rehabilitation, 2026).
Warum der Verdacht auf die Hormone fällt
Dass Frauen deutlich öfter betroffen sind, ist seit Jahrzehnten bekannt. Die Beschwerden beginnen meist nach der Pubertät, und das MSD Manual beschreibt zwei Häufigkeitsgipfel: Anfang zwanzig und zwischen 40 und 50. Der zweite Gipfel fällt ziemlich genau in die Perimenopause.
Im Kiefergelenk selbst sitzen Östrogenrezeptoren, im Knorpel, in der Gelenkschleimhaut, im Knochen darunter und in den Kaumuskeln. Laborstudien zeigen, dass Östrogen den Kollagenumsatz, die Gelenkschmierung und Entzündungsbotenstoffe wie Interleukin-6 beeinflusst. So fasst es eine systematische Übersicht aus dem Mai 2026 zusammen (Mazareanu et al., International Journal of Environmental Research and Public Health, 2026). Das macht einen Zusammenhang plausibel. Beweisen tut es ihn nicht.
Einen Hinweis darauf, dass es eher um das Schwanken als um die absolute Menge geht, liefert eine Tagebuchstudie aus Seattle. 70 Frauen mit CMD notierten über drei Zyklen täglich ihre Schmerzen. Am schlimmsten war es während der Periode, ein zweiter Gipfel lag um den Eisprung (LeResche et al., Pain, 2003). Beides sind Phasen, in denen sich der Östrogenspiegel schnell verändert. Die Perimenopause ist im Grunde eine jahrelange Abfolge solcher Schwankungen, oft heftiger als alles, was der Zyklus vorher zu bieten hatte.
Die Studienlage ist widersprüchlich, und das gehört dazu
Wer jetzt denkt, Östrogenmangel mache den Kiefer kaputt, und mehr Östrogen repariere ihn, stolpert über die älteste große Studie zum Thema. Linda LeResche und Kollegen werteten 1997 die Apothekendaten einer großen US-Krankenversicherung aus. Sie verglichen 1.291 Frauen über 40, die wegen CMD überwiesen worden waren, mit 5.164 Frauen ohne Überweisung. Bei Frauen, die nach der Menopause Östrogen bekamen, lag die Wahrscheinlichkeit einer CMD-Überweisung um etwa 30 Prozent höher, und zwar umso deutlicher, je höher die Dosis war (LeResche et al., Pain, 1997).
Das passt schlecht zur finnischen Studie. Eine Übersicht von 2024 hat drei Studien zur Hormontherapie gesammelt und fand insgesamt keinen belastbaren Zusammenhang zwischen Hormonersatz und dem Auftreten einer CMD (Alam et al., BMC Oral Health, 2024). Eine weitere Übersicht, die zwölf Studien zu Östrogenspiegeln einschloss, kam zu einem nüchternen Ergebnis: Östrogen beeinflusst die Schmerzverarbeitung im Gesicht, aber für oder gegen einen Einfluss auf das Entstehen einer CMD reichen die Daten nicht (Zieliński und Pająk-Zielińska, International Journal of Molecular Sciences, 2024). Die Übersicht vom Mai 2026 wertet die Hinweise auf Wechseljahre und Verhütungspille als mäßig sicher und schreibt ausdrücklich, dass die uneinheitlichen Definitionen keine endgültigen Schlüsse zulassen.
Aus Brasilien kommen zwei kleine Studien mit 45 Frauen, alle mit schmerzhafter CMD. Frauen nach der Menopause ohne Hormontherapie reagierten empfindlicher auf Druck auf den Kaumuskel, und die körpereigene Schmerzhemmung funktionierte bei ihnen schlechter als bei Frauen mit regelmäßigem Zyklus (Farias et al., Cranio, 2026). Frauen mit Hormontherapie gaben weniger Einschränkungen im Alltag, weniger Angst und weniger depressive Symptome an (Farias et al., Journal of Applied Oral Science, 2026). Fünfzehn Frauen pro Gruppe sind allerdings sehr wenig, und eine Querschnittsstudie kann nicht zeigen, was Ursache und was Folge ist.
Meine Lesart: Wahrscheinlich verändert der Östrogenabfall zwei Dinge gleichzeitig, das Gewebe im Gelenk und die Art, wie das Nervensystem Schmerz im Gesicht verarbeitet. Wie stark das bei der einzelnen Frau ins Gewicht fällt, weiß heute niemand. Eine Hormontherapie nur wegen des Kiefers lässt sich mit dieser Datenlage nicht begründen. Wer sie wegen anderer Beschwerden erwägt, findet die Abwägung in unserem Artikel über Risiken der Hormontherapie.
Und das Zähneknirschen?
Viele Frauen merken zuerst gar nicht den Kiefer, sondern die Folgen: abgeschliffene Kanten an den Zähnen, ein Kiefer, der morgens müde ist, Schläfenkopfschmerz nach dem Aufwachen. Pressen und Knirschen, Fachbegriff Bruxismus, gibt es im Schlaf und im Wachzustand. Eine internationale Expertengruppe hat 2018 festgehalten, dass Bruxismus bei ansonsten gesunden Menschen keine Krankheit ist, sondern ein Verhalten, das für bestimmte Folgen ein Risiko sein kann (Lobbezoo et al., Journal of Oral Rehabilitation, 2018).
Mit CMD hängt es trotzdem eng zusammen. Eine Auswertung von 30 Studien mit fast 38.000 Teilnehmenden fand bei knapp zwei Dritteln der Menschen mit Bruxismus auch Zeichen einer CMD. Je höher der Frauenanteil einer Studie, desto häufiger traten beide gemeinsam auf (Zieliński et al., Dental and Medical Problems, 2025).
Für die Wechseljahre ist das ein Verbindungsstück, das oft übersehen wird. Schlechter Schlaf, nächtliches Aufwachen durch Hitzewallungen und eine höhere Grundanspannung sind in dieser Lebensphase häufig. Nicht umsonst zählt das MSD Manual Stressbewältigung zu den Maßnahmen, die Betroffene selbst in der Hand haben. Mehr zum Schlafthema findest du in unserem Artikel über Schlafstörungen in den Wechseljahren. Wer nachts laut schnarcht und tagsüber erschöpft ist, sollte außerdem an eine Schlafapnoe denken. In der US-Kohortenstudie OPPERA erkrankten Menschen mit deutlichen Anzeichen einer Schlafapnoe während der knapp dreijährigen Beobachtung etwa 1,7-mal so oft neu an einer CMD, und die Atemaussetzer kamen dabei vor den Kieferbeschwerden (Sanders et al., Journal of Dental Research, 2013).
Wann Kieferschmerzen ein Notfall sind
Die allermeisten Kieferschmerzen sind harmlos, wenn auch lästig. Zwei Ausnahmen solltest du kennen, gerade ab 50.
Schmerzen im Kiefer zusammen mit Druck in der Brust, Atemnot, kaltem Schweiß oder Übelkeit. Die Deutsche Herzstiftung weist ausdrücklich darauf hin, dass Herzinfarkt-Schmerzen in Arme, Oberbauch, Hals, Kiefer oder Schulterblätter ausstrahlen können und dass die Anzeichen bei Frauen oft weniger typisch sind. Dann gilt 112, nicht Zahnarzt. Neu auftretende Schmerzen der Kaumuskeln beim Kauen, dazu Kopfschmerz an den Schläfen, Sehstörungen oder Fieber. Das kann eine Riesenzellarteriitis sein, eine Entzündung großer Arterien, die laut MSD Manual typischerweise ab 50 auftritt und Frauen häufiger trifft als Männer. Das Kennzeichen beschreibt das Manual so: Die Kiefermuskeln schmerzen und ermüden beim Kauen rasch. Unbehandelt droht Erblindung. Das gehört noch am selben Tag in ärztliche Hände.Abklären lassen solltest du außerdem, wenn sich der Mund plötzlich nicht mehr richtig öffnen oder schließen lässt, wenn der Biss sich verändert anfühlt, wenn eine Schwellung dazukommt oder wenn die Schmerzen nach einigen Wochen nicht besser werden. Erste Anlaufstelle für Kieferbeschwerden ist die Zahnarztpraxis. Frag dort ruhig nach einer Funktionsuntersuchung, denn damit sind nicht alle Praxen gleich vertraut.
Was hilft bei Kiefergelenk-Schmerzen in den Wechseljahren?
Zuerst eine beruhigende Zahl: Laut MSD Manual bessert sich der Zustand bei den meisten Betroffenen innerhalb von etwa drei Monaten deutlich, und bei nicht schweren Beschwerden erholen sich die meisten sogar ohne Behandlung.
Die gründlichste Auswertung zur Therapie chronischer CMD-Schmerzen erschien 2023 im British Medical Journal. Ein Team um Liang Yao und Jason Busse an der McMaster University in Kanada hat 233 randomisierte Studien gesichtet und 153 davon mit zusammen 8.713 Teilnehmenden in einem gemeinsamen Vergleich von 59 Behandlungen ausgewertet. Das Ergebnis dürfte manche Zahnarztpraxis enttäuschen. Wenn man nur Befunde mit mindestens mäßiger Sicherheit gelten lässt, wirkt am besten, was den Umgang mit dem Schmerz verbessert und zur Bewegung ermutigt (Yao et al., BMJ, 2023).
Konkret lagen vorn:
- Verhaltenstherapie kombiniert mit Biofeedback oder Entspannungsverfahren. Hier erreichten 36 Prozent mehr Menschen eine spürbare Schmerzlinderung als unter Placebo.
- Kiefermobilisation durch Physiotherapeutinnen, ebenfalls 36 Prozent.
- Manuelle Triggerpunkt-Behandlung der Kaumuskeln, 32 Prozent.
- Etwas schwächer, aber besser als Placebo: angeleitete Kiefer- und Dehnübungen, Haltungsübungen und die normale Basisversorgung mit Übungen für zu Hause, Selbstdehnung und Beruhigung.
Eine Übersicht über elf systematische Reviews zu Selbstmanagement kam 2026 zu einem ähnlichen Bild: Aufklärung, Verhaltenstherapie und Kieferübungen zeigen überwiegend günstige Effekte (Bijelic et al., Journal of Oral Rehabilitation, 2026).
Und die Aufbissschiene?
In Deutschland ist die Schiene meist das Erste, was verordnet wird. Dafür gibt es eine eigene Leitlinie der Zahnmediziner, die S2k-Leitlinie „Okklusionsschienen zur Behandlung craniomandibulärer Dysfunktionen" (AWMF 083-051, gültig bis 2029). Sie kann das Pressen abfangen und die Zähne schützen. In der BMJ-Auswertung allerdings gehörten Schienen nicht zu den Verfahren, deren schmerzlindernde Wirkung mit mäßiger oder hoher Sicherheit belegt war.
Das heißt nicht, dass eine Schiene nutzlos ist. Es heißt, dass sie allein oft zu wenig ist. Ich würde sie als Schutz für die Zähne sehen und parallel das tun, was in den Studien am besten abschneidet: Physiotherapie mit Kieferbehandlung und einen Weg, die Anspannung herunterzufahren. Physiotherapie bei CMD kann in Deutschland zahnärztlich verordnet werden, frag in der Praxis danach.
Schmerzmittel
Das MSD Manual nennt entzündungshemmende Schmerzmittel und Muskelentspannungsmittel als Möglichkeiten. Für chronische Kieferschmerzen sind sie keine Dauerlösung. Sprich Dauer und Dosis mit deiner Ärztin ab, besonders wenn du Blutdruckmittel oder Blutverdünner nimmst.
Was du selbst tun kannst
Fang tagsüber bei den Zähnen an. In Ruhe sollen sich obere und untere Zähne nicht berühren. Lippen locker geschlossen, Zunge liegt entspannt am Gaumen, Zähne einen Spalt auseinander. Viele Menschen stellen fest, dass sie den ganzen Tag pressen, am Schreibtisch, im Auto, beim Lesen von E-Mails. Ein kleiner Punkt auf dem Bildschirmrand oder dem Handy kann als Erinnerung dienen.
In schlechten Phasen hilft Schonung: weiche Kost für einige Tage, keine zähen Brote, kein Kaugummi, keine großen Äpfel am Stück. Das empfiehlt auch das MSD Manual als Teil der Selbstversorgung.
Ein warmer Waschlappen auf Wangen und Schläfen entspannt die Muskulatur. Eine eigene Studie dazu habe ich nicht gefunden, schaden kann es aber kaum.
Schreib ein paar Wochen lang auf, wann es wehtut. Morgens nach dem Aufwachen spricht eher für nächtliches Pressen, abends nach einem langen Tag eher für Anspannung tagsüber. Wenn du noch Blutungen hast, trag sie ein. Die Tagebuchstudie aus Seattle hat gezeigt, dass die Schmerzen mit dem Zyklus schwanken können. Für die Zahnarztpraxis ist so ein Protokoll mehr wert als jede Erinnerung.
Und schau auf den Nacken. Kiefer und Halswirbelsäule arbeiten eng zusammen, und die Übersicht vom Mai 2026 beschreibt CMD als Störung, an der das ganze System aus Nacken, Schädel und Kiefer beteiligt ist. Wenn beides wehtut, lohnt ein Blick in unseren Artikel über Nackenschmerzen in den Wechseljahren. Kopfschmerzen und Migräne treten ebenfalls oft gemeinsam mit CMD auf, dazu mehr unter Migräne in den Wechseljahren.
Und wenn es im Mund zusätzlich brennt oder trocken ist, ist das ein eigenes Kapitel mit eigenen Ursachen, das wir in Zungenbrennen und Mundtrockenheit beschrieben haben.
Kurz gesagt
Ein knackender, schmerzender Kiefer in den Wechseljahren ist häufig, und einiges spricht dafür, dass der Hormonumbau mitspielt. Am überzeugendsten finde ich dabei die finnischen Frauen, die alle 46 waren und sich nur im Hormonstatus unterschieden. Wie groß der Anteil der Hormone wirklich ist, bleibt offen. Eine Hormontherapie ist keine Kieferbehandlung.
Was hilft, klingt fast enttäuschend normal. Die meisten Fälle bessern sich binnen Monaten von selbst. Physiotherapie und Übungen für den Kiefer haben die besten Daten, und wer nachts presst, schützt mit einer Schiene die Zähne. Den Rest erledigen oft besserer Schlaf und weniger Anspannung, was sich leichter hinschreibt als umsetzt. Behalte nur die zwei Ausnahmen im Kopf, bei denen der Kieferschmerz gar nicht vom Kiefer kommt.
Quellen: Mursu E, Yu J, Karjalainen E et al.: "Association of climacterium with temporomandibular disorders at the age of 46 years - a cross-sectional study", Acta Odontol Scand, 2023 (PMID 36403169) · MSD Manual Ausgabe für Patienten: "Kiefergelenkerkrankungen (CMD)" und "Riesenzellarteriitis", msdmanuals.com · Zieliński G, Pająk-Zielińska B, Ginszt M: "A Meta-Analysis of the Global Prevalence of Temporomandibular Disorders", J Clin Med, 2024 (PMID 38592227) · Bijelic T, Michelotti A, Bucci R et al.: "Self-Management Therapies for Temporomandibular Disorders: Evidence From Systematic Reviews", J Oral Rehabil, 2026 (PMID 41058307) · Mazareanu A et al.: "Estrogen Status and Temporomandibular Disorders: A Systematic Review", Int J Environ Res Public Health, 2026 (PMID 42354248) · LeResche L, Mancl L, Sherman JJ, Gandara B, Dworkin SF: "Changes in temporomandibular pain and other symptoms across the menstrual cycle", Pain, 2003 (PMID 14659508) · LeResche L, Saunders K, Von Korff MR, Barlow W, Dworkin SF: "Use of exogenous hormones and risk of temporomandibular disorder pain", Pain, 1997 (PMID 9060026) · Alam MK et al.: "Correlating estrogen replacement therapy and temporomandibular disorders", BMC Oral Health, 2024 (PMID 38229132) · Zieliński G, Pająk-Zielińska B: "Association between Estrogen Levels and Temporomandibular Disorders: An Updated Systematic Review", Int J Mol Sci, 2024 (PMID 39337355) · Farias LNG et al.: "Psychophysical pain measures in women with painful temporomandibular disorders across menopausal status and hormone therapy use", Cranio, 2026 (PMID 41920164) · Farias LNG et al.: "Hormone therapy and psychosocial factors in menopausal women with painful TMD: a pilot cross-sectional study", J Appl Oral Sci, 2026 (PMID 42417803) · Lobbezoo F et al.: "International consensus on the assessment of bruxism: Report of a work in progress", J Oral Rehabil, 2018 (PMID 29926505) · Zieliński G et al.: "Global co-occurrence of bruxism and temporomandibular disorders: A meta-regression analysis", Dent Med Probl, 2025 (PMID 40099938) · Sanders AE et al.: "Sleep apnea symptoms and risk of temporomandibular disorder: OPPERA cohort", J Dent Res, 2013 (PMID 23690360) · Deutsche Herzstiftung: "Herzinfarkt bei Frauen: Symptome, die Sie kennen sollten", herzstiftung.de · Yao L, Sadeghirad B, Li M et al.: "Management of chronic pain secondary to temporomandibular disorders: a systematic review and network meta-analysis of randomised trials", BMJ, 2023 (PMID 38101924) · DGFDT/DGZMK: S2k-Leitlinie "Okklusionsschienen zur Behandlung craniomandibulärer Dysfunktionen und zur präprothetischen Therapie", AWMF-Register 083-051, 2024 Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche oder zahnärztliche Beratung. Er fasst den veröffentlichten Forschungsstand zusammen; die Einordnung des Einzelfalls gehört in fachkundige Hände.
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